Bildung/Ausbildung

Wo und wie habe ich gelernt, was ich jetzt weiß, denke und kann? Das ist, klar, höchst komplex und nicht wirklich angemessen zu erzählen. Aber ich will versuchen, Aspekte herauszugreifen, die mir in der Rückschau besonders interessant erscheinen – und an die ich mich tatsächlich erinnern kann und die ich versuche einzuschätzen.

Einige Lebenslauf-Daten sind vorweg kurz zu nennen:
• Volksschule (4 Jahre) und Mittelschule/Bürgerschule (2 Jahre) in meinem Geburtsort Werlte. Dann Schüler am Humanistischen Gymnasium in Meppen (7 Jahre) bis zum Abitur in Meppen, in der Zeit wohnhaft im Bischöflichen Knabenkonvikt.
• Beginn des Studiums an der Pädagogischen Hochschule Münster, Schwerpunktfach Musik. Anfang des 2. Semesters abgebrochen: Einberufung zum Militär.
• Soldat mit Stammkaserne in Varel/Oldenburg am Jadebusen (2 Jahre), eine Zeit lang Spezialausbildung in Hammelburg.
• Lehramtsstudium mit den Fächern Musik an der damaligen Hochschule für Musik Berlin (West) und Geschichte an der TU Berlin, daneben einiges in Erziehungswissenschaft (Statistik, Empirie) an der FU Berlin (1968-1974).
• Lehrer (Referendar, Studienrat) im Diesterweg-Gymnasium in Berlin-Wedding (1974-1988).
• Wissenschaftlicher Assistent an der Hochschule für Musik (1978-1984, also parallel zur – reduzierten – Lehrertätigkeit in der Schule).
• Professor an der Hochschule/Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (ab 1988).

Diese Daten benennen grob Orte und Zeiträume und regen vielleicht ein wenig die Fantasie an, was in meiner Entwicklung im Sinne von Bildung und Ausbildung von Bedeutung gewesen sein mag. Vieles darin aber, was nicht so einfach als Daten aufgelistet werden kann, erscheint aber in der Rückschau prägender gewesen zu sein. Dies möchte ich ein wenig beleuchten.